Die Grundschule
Schon vor 100 Jahren gab es ein separates Schulgebäude in Rangsdorf.
Heute besuchen Kinder aus der Gemeinde Rangsdorf die 6-jährige Grundschule in
der Clara-Zetkin-Strasse 5a. In verschiedenen Gebäuden, umgeben von Bäumen,
Sträuchern, Blumen und Rasenflächen werden sie in modernen bzw. modernisierten
Fachräumen unterrichtet.
Bis 1991 wurden alle Gebäude der Schule von der Polytechnischen Oberschule I in
Rangsdorf genutzt. Das heißt , die Kinder aus Rangsdorf, Groß Machnow und Klein
Kienitz besuchten diese Schule von der ersten bis zur zehnten Klasse. Nach der
Wende wurden die Schulen neu strukturiert und es entstanden: das Gymnasium,
die Realschule und die Grundschule.
Zahlen/Daten/Fakten
- 1991 Gründung der Grundschule Rangsdorf
- 1993 Modernisierung des Flachbaus für die Klassen 1-3
- 1994 Modernisierung des Schulhofes am Roten Haus
- 1994 Umbau der Büroräume im Weißen Haus
- 1995 Gestaltung des Pausenhofes am Flachbau
- 1996 Beginn des Ausbaus vom Dachgeschoss im Roten Haus
- 1997 Einweihung des Videoraumes im Roten Haus
- 1997 Abriss vom Heizhaus und Gestaltung eines Spielplatzes
- 1998 Grundsteinlegung für den Schulersatzbau
- 1999 Einweihung des neuen Schulgebäudes
- 1999 Abriss der Pavillons und Neugestaltung des Haupthofes
- 1999 Modernisierung vom Flachbau , das Gebäude wird ab sofort
nur noch von der
Kita Hort " Räuberhöhle" genutzt
- 2000 Modernisierung im Roten Haus, Innenausbau im Hauptflügel
- 2001 Modernisierung der Technikräume
- 2001 Modernisierung Kita- Flur
- 2002 Einsatz neuer Fenster in der Kita
- 2003 Neues Klettergerüst auf dem Spielplatz vor dem Roten
Haus
- 2003 Einrichtung eines Computerkabinettes
- 2005 Sanierung des "Weißen Haus", Fassade und Heizung
- 2006 Neue Türen und komplette Renovierung des "Weißen Haus"
- 2006 Außenstelle der Grundschule in Groß Machnow
- 2009 Grundschule Groß Machnow ab 01.08.2009 eigenständig
An dieser Stelle möchten sich alle Schüler, Lehrer und
Erzieher bei den fleißigen Eltern bedanken, welche mit Muskelkraft, Material-
und Pflanzenspenden oder finanzieller Unterstützung zum Gelingen der vielen
Verschönerungen beigetragen haben.
Wir hoffen, dass auch in Zukunft durch die Unterstützung der Eltern weitere
Projekte verwirklicht werden können.
Natürlich ist es auch möglich einen kleinen stetigen Beitrag zu leisten, durch
die Mitgliedschaft im "Förderverein der Grundschule Rangsdorf e.V."
Leseschwäche, Rechtschreibschwäche
In der Grundschule fallen immer wieder Kinder auf, denen es
trotz aller Bemühungen nicht gelingt, einigermaßen flüssig zu lesen und
orthografisch richtig zu schreiben, obwohl in den übrigen Fächern gute
Leistungen erzielt werden. Gerade für diese Kinder gibt es einen besonderen
Förderunterricht ab der 2. Klasse an der Schule. In Zusammenarbeit mit dem
Schulpsychologen Dr. Quade und den Klassenlehrern (in Absprache mit den Eltern)
wählen wir die betreffenden Kinder dafür aus.
So üben wir:
Benenne die Bilder! Schreibe die Wörter zu den Bildern!

b oder d

Religionsunterricht im Lebensraum Schule
Das Kind kommt in die Schule - in einen neuen Lebens-, Lern
und Erfahrungsraum. Es wird neue Freunde und Freundinnen finden, vielleicht aber
auch auf Ablehnung stoßen. Das Kind wird in der Schule prägende Erfahrungen für
das Leben und Lernen machen - es braucht dabei Begleitung und Verständnis vom
Elternhaus und von der Schule.
Im Stundenplan des Kindes finden Sie neben anderen Fächern
auch Religion. Dieses Fach nimmt im Bildungs- und Erziehungsauftrag der
Grundschule wichtige Aufgaben wahr.
Der Religionsunterricht schafft Raum für die Fragen der Kinder
nach dem Woher, Wozu und Wohin des Lebens.
- Er geht auf die verschiedenen Gottesvorstellungen der Kinder
ein und nimmt ihre Sichtweisen ernst.
- Er vermittelt ihnen Wege, Sprachbilder und Erfahrungen, die
ihnen helfen, den lebendigen Gott der Bibel zu entdecken.
- Er erschließt die Bedeutung der biblischen Überlieferungen
für die Lebenswirklichkeit der Kinder.
- Er spricht menschliche Erfahrungen wie Ängste, Leid, Trauer
und Tod an und zeigt Wege auf, verantwortungsvoll mit ihnen umzugehen.
- Er trägt zum Verständnis und zur Achtung anderer Menschen,
Kulturen und Konfessionen bei.
Der Religionsunterricht bietet Zeit und Muße beim Lernen mit
allen Sinnen. Er öffnet die Türen zu anderen Fächern und hat Teil an der
Gestaltung des Lebensraumes Schule. Am Religionsunterricht können auch Kinder
teilnehmen, die nicht getauft sind. Die Religionslehrerinnen und Religionslehrer
stehen Ihnen für Ihre Fragen und Wünsche zu diesem Fach als kompetente
Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner zur Verfügung. Wir wünschen Ihnen Mut
zur Mitgestaltung im Lebensraum Schule
Die Evangelische Kirche in Berlin-Brandenburg, Katholische Kirche - Erzbistum
Berlin
Was ist Freiarbeit?
Der Begriff: "Freie Arbeit" oder "Freiarbeit" ist als
Unterrichtsform nicht neu. Alle Konzeptionen (genannt seien Freinet, Petersen,
Montessori, Lichtenstein-Rother) sehen darin einen "Freiraum" , in dem
Schülerinnen und Schüler Gelegenheit zu selbständiger Arbeit nach eigener Wahl
und eigenem Rhythmus in frei gewählten Sozialformen gegeben wird.
Dazu müssen allerdings erst Grundkenntnisse und -fertigkeiten erlernt oder
entwickelt werden. Deshalb bleibt der Unterricht im Klassenverband auch weiter
als "Hauptlernplatz" bestehen. Bei dieser Arbeitsform kann ein Lehrer die Kinder
einschätzen und dann auch gezielt und differenziert fördern. Für die
"Freiarbeit" gibt es Regeln, welche im Vorfeld mit den Kindern erarbeitet
werden.
Freie Arbeit bedeutet also offener Unterricht,
didaktisch-methodische Differenzierung und Aufhebung der Fachgrenzen. Schüler
wählen Arbeiten aus verschiedenen Angeboten oder nach eigenem Interesse - in
mehr oder weniger enger Beziehung zu den Inhalten des Unterrichts.
Freie Arbeit ist gekennzeichnet durch Freiheit und Arbeit.
Dabei können die Kinder unter Anleitung des Lehrers lernen, den richtigen
Lern-Partner zu bestimmen, den Schwierigkeitsgrad der Aufgabe so zu wählen, dass
vorhandenes Wissen gefestigt oder erweitert werden kann, aber auch das Lerntempo
zu steigern.
Verschiedene Organisationsformen:
- im Fachunterricht mit unterschiedlichen fachbezogenen
Inhalten,
- mit Hilfe von Arbeitsplänen oder Wochenplänen,
- als Arbeit mit im Klassenraum befindlichem didaktischem
Material,
- als Zeitraum, den Schülerinnen völlig in eigener Regie
gestalten,
- als Beginn oder Schluss des täglichen Unterrichts,
- in klassen- oder jahrgangsübergreifender Form
- Stations-Lernen
- Werkstatt-Lernen
So ist es möglich, bereits in der Grundschule einen gewissen
Grad an Eigenverantwortung zu entwickeln. Als Lehrer hat man hier eine gute
Möglichkeit, differenziert zu arbeiten.
Lernen lernt man am besten durch eigenes,
selbst bestimmtes Tun.
Grundschule Rangsdorf
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